Augsburger Tellerrösti – Brauhaus Riegele

Augsburger Tellerrösti – Brauhaus Riegele

Wohl eines der beliebtesten bayrischen Lokale in Augsburg ist das Brauhaus Riegele in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofes. Neben einer großen Auswahl an fantastischen bayrischen Bieren ist auch die Auswahl an bayrischem Essen groß.

Ich habe mich mal an die Vegetarische Karte getraut und mich für den Augsburger Tellerrösti entschieden. Die Wahl war nicht überzeugend, leider.

Das Essen bietet eine Vielzahl an Gemüsesorten welches nicht matschig oder weich ist. Es ist bissfest. Leider fehlte es aber an Gewürzen so das ich regelmäßig mit Salz und Pfeffer nachwürzen durfte. Der Käse über dem Gericht ist schön zerlaufen aber auch etwas geschmacksneutral. In diesem Falle hätte ich definitiv bei Fleisch bleiben sollen. Leider hatte das Gemüse auch sein Eigengeschmack zu teil verloren was das Essen geschmacklich fad wirken ließ.

Als ich mich dem Rösti widmen konnte (befindet sich unter dem Gemüse am Boden den Eisenpfanderl) hatte er an Bissfestigkeit verloren. Er hatte genug Zeit die Feuchtigkeit des Gemüses aufzunehmen und wurde weich.

Trotzdem würde ich das Restaurant weiterempfehlen aber sollte vorsichtig sein mit entsprechenden Gerichten und sich auf einen eventuellen Missgriff vorbereiten.

Bauernschmaus – Bauerntanz

Bauernschmaus – Bauerntanz

Eines der wohl geschichtsträchtigsten bayrischen Lokal in Augsburg ist der Bauerntanz bietet bayrische Gerichte zu einer hervorragenden Qualität an. Neben Johann Wolfgang von Goethe, Wolfgang Amadeus Mozart war auch Rudolf Diesel bereits Gäste dieses Lokales. Wer Augsburger ist und / oder ein Stück Augsburger Geschichte erleben möchte, der sollte unbedingt dieses Restaurant genießen.

Ich habe mich bei meinem letzten Besuch für den “Bauernschmaus“ entschieden. Serviert wird eine Schweinebraten mit gegrillten Speckscheiben. Bratwurst und Semmelknödel an einer Braunbiersoße.

Der Schweinbraten ist auf den Punkt gar und nicht lätschig, Geschmacksintensiv und doch zart und weich. Der Speck ist schön kross und knusprig angebraten. Die Bratwürste ebenfalls kurz und knackig angebraten.

Der Semmelknödel hat die Konsistenz zwischen bissfest und weich und ist leicht für Magen und Gaumen.

Die Braunbiersoße rundet das Menü ab und verleiht dem gesamten Essen eine angenehme leicht rauchige Geschmacksrichtung. Nehmt euch die Zeit und kostet die Soße pur und ihr könnt noch weitere Geschmacksrichtungen und Gewürze hervorschmecken.

Rundum ist das Essen en Genuss für den Gaumen und es lohnt sich auch mal ein wenig mehr Geld in die Hand zunehmen.

Elsässer Flammkuchen – Berghof

Elsässer Flammkuchen – Berghof

Der Berghof in Göggingen ist bei vielen in Augsburg ein beliebtes Restaurant. Es ist verständlich denn die bayrische Kost die serviert wird, schmeckt und überzeugt.

Für den kleinen Hunger habe ich einmal den Elsässer Flammkuchen probiert. Pilze, rote Zwiebeln, Speck und Kräuter auf Teig mit Käse überbacken, werden einem dargereicht. Der Boden ist hauchdünn und bedarf daher einer genauen Backzeit sonst wird er nur bröselig und trocken. Und der Berghof schafft es die notwendige Backzeit zu halten und das der Belag nicht trocken oder matschig wird. Eine runde Geschmackssache.

Ein ideales Essen wenn es im Sommer zu heiß ist, da er nicht zu schwer im Magen liegt. Wer einen großen Hunger mitbringt, sollte den Flammkuchen nicht als Hauptgang bestellen .

Shu Shu Falafel – Augsburg

Shu Shu Falafel – Augsburg

In Augsburg gibt es seit kurzer Zeit ein kleines Restaurant für orientalische Küche. Selbstverständlich muss dieses gleich ausprobiert werden. Gesagt getan. Bestellt habe ich den großen Mischteller. Humus, Couscous-Salat und vieles mehr bieten der Teller. Ein Tipp wenn man mal alles probieren möchte. Der Preis von knapp zehn Euro, ohne Getränk, für das Gericht wirkt auf den ersten Blick dann doch teuer. Aber keine Sorge satt wird man allemal.

Ich war begeistert von dem Essen. Auswahl, Geschmack und Würze des Gerichtes sind speziell und unglaublich schmackhaft. Jede Soße ist anders und man bekommt von leicht pikant bis säuerlich über würzig vieles geboten.

Also rein ins Restaurant und alles durchprobieren. Es lohnt sich!!

Chili Con Carne – Manolito

Chili Con Carne – Manolito

Einige Bewertungen hat das Manolito ja bereits erhalten und es wird Zeit neben den Burgern auch einmal in die spanische Küche zu blicken und sich eines der wohl bekanntesten Gerichte zu bestellen – Chili con Carne.

Die Hauptbestandteile sind – wie bekannt – Hack, Kidneybohnen, Zwiebeln und meistens auch Mais. Aber das Geheimnis liegt nicht an den Zutaten sondern der Zubereitung und den Gewürzen. Ein jeder der den Kochlöffel schwingt, hat oder wird mindestens einmal in seinem Kochleben das Chili zubereiten. Warum diese Prosaeinleitung? Nun ganz einfach. Das Gericht gehört nicht zu den schwersten und daher kann man die Ansprüche hoch ansetzten.

In diesem Falle hat das Manolito es nicht geschafft meine Geschmacksnerven zu treffen. Ich war ein wenig enttäuscht. Warum?

Erstens: Für mich darf ein Chili nicht so zubereitet sein, das ich mit einem Löffel den ganzen Tellerinhalt anhebe (es hatte eine stark-haftende Konsistenz)

Zweitens: Es war scharf; ist ja auch gut für Chili; aber wenn man leider aus lauter Schärfe nicht den Rest schmeckt, wie Oregano, Knoblauch, Salz, Kreuzkümmel, Koriander usw. verliert es an Reiz.

Im Großen und Ganzen kann ich dem Essen somit keine zu gute Bewertung geben. Diesmal reicht es nicht ganz aus für vier Sterne

Pizza Margaritha – Bismark Bistro

Das Bismark-Bistro ist eigentlich, wie der Name verrät, ein Bistro bzw. eine Bar. Neben einer Auswahl an Schnäpsen, Bieren und Cocktails bietet es auch kleine Speise an.

Natürlich ist die Pizza Margaritha keine komplizierte oder aufwendige Pizza und doch kann hier einiges daneben gehen. Das Bismark-Bistro beweist das auch so eine Pizza nicht nur schmecken sondern auch besonders sein kann.

Der Belag ist einfach nur genial. Der Käse und die Tomatensoße sind unglaublich geschmacksintensiv und doch nicht penetrant. Der Käse ist weich und zieht Fäden sobald ein Stück herausgenommen wird. Der Teig ist locker und weich und dick. Er ist nicht trocken oder gar fettig. Rundum ist diese Pizza gelungen.

Calamari Fritti

Welche Nation bereitet die besten Fischgerichte zu? Immer wieder eine Frage die sich viele stellen.

Wem gebackene Tintenfischringe zusagen, kann bei Il Gladiatore nicht daneben greifen.

Die meisten Tintenfischringe triefen nur so vor Fett aufgrund ihrer Marinade, aber es geht auch anders. Die Marinade ist bissfest und doch zart. Endlich mal keine fettig, triefende Angelegenheit. Neben den Tintenfischringen gibt es noch kleine Tintenfische im ganzen. Weder die Ringe noch die Tintenfische an sich sind zu stark gummiartig. Eine gewisse kaufesstigkeit wird diese Art Fisch immer aufweisen, aber hier hat man nicht das Gefühl Kaugummi zu kauen.

Die Bratkartoffeln sind bissfest und wurden soweit angebraten das sie nur einen Hauch davon entfernt sind, weich zu sein. Das Gemüse ist Geschmackssache, denn es ist weich und wurde entsprechend einfach gewürzt mit Sals und Pfeffer.

Das Gericht ist eine runde Sache und darf gern in die Essensauswahl mit aufgenommen werden.

Hackbraten – Hausmanns Art

Ein jeder kennt Hackbraten und die meisten werden sagen, das der von Großmutter oder Mutter am besten schmeckt. “An den kommt sowieso keiner ran“. Fast, denn im Café Viktor habe ich von der Tageskarte den Hackbraten mit Kartoffelpüree ausprobiert. Siehe da, es gibt auch noch woanders guten Hackbraten.

Diese war mit innen mit Frischkäse gefüllt. Wie die meisten sicherlich wissen, kann der Frischkäse grob in drei Konsistenzen aufgeteilt werden. Zu weich, zu hart oder auf eine Mischung aus beiden. Die Mischung aus hart und weich ist das was dem Essen die besondere Note verleiht. Der Koch hat es geschafft genau diesen Punkt zu treffen.

Das Fleisch des Hackbratens war schön luftig und gut gewürzt. Nicht zu scharf oder zu salzig.

Das Kartoffelpüree war selbstgemacht. Zu schmecken daran, das es nicht pappig oder übertrieben stark nach Kartoffel schmeckte. Es war locker, leicht und fluffig.

Abgerundet wurde das Menu durch eine dunkle Soße mit einem Hauch von Pfeffer, was dem ganzen einen leicht verschärfte Geschmacksrichtung gab.

Groß ist die Auswahl an Essen nicht, aber das was man bekommt kann sich schmecken lassen.

Turkey Cheese Burger – Manolito

Wie es bereits der Name verrät habe ich einen Burger bei einem Mexikaner probiert. Man glaubt es kaum, aber ich wurde positiv überrascht. Der Burger hat ein scharf angebratenes Putenbrustfilet als Hauptbestandteil und ja, es ist echt scharf angebraten worden. Außen hat es eine schöne gold-gelbe Farbe und innen ist es sehr zart. Der Cheddar Käse wurde absolut auf den Punkt erhitzt. Er ist nicht hart oder zu weich, er zerfließt nur ganz leicht auf dem Putenbrustfilet und hüllt ihn somit zart ein.

Natürlich ist dies ein Make-your-self-Burger. Ein Burger zum selber belegen, denn Tomatenscheiben, Zwiebelringe und die Salatblätter werden separat dargereicht. Somit hat ein jeder die Wahl ob er den Burger damit noch belegt oder es sein lässt.

Zusätzlich werden gold-gelbe, nicht trockene oder zu fettige, Pommes als Beilage serviert. Wer kein Fan von Krautsalat ist, kann diesen getrost ignorieren. Bereits auf dem Teller befindet sich eine kleine Glasschüssel mit etwas Ketchup. Gegen einen Aufpreis sind natürlich auch andere Dips erhältlich.

Der Preis und die Essenqualität sowie Menge lassen sich gut in Einklang bringen.

Fazit: Traut euch auch mal beim Manolito über den Tellerrand hinaus zuschauen und nicht typisch mexikanisch zu essen. Es lohnt sich!

Taquitos Primavera – Enchilada

Gefüllte Maistortillaröllchen mit gebratenen Shrimps, Hähnchen, Frühlingszwiebeln, Paprika, Käse und Koriander ist ein kleiner Geheimtipp. Diese Vorspeise punktet mit ihrer Vielseitigkeit. Allein schon die Kombination aus Fleisch, Fisch, Frühlingszwiebeln, Paprika und dem Käse sprechen die Geschmacksnerven in alle Richtungen an.

Worauf man sich vorbereiten sollte, ist dass die Röllchen am Rand doch trocken sind und dadurch leichter brechen können. Hat man sich aber in die Mitte vorgearbeitet sind diese weich und zart.

Wie bereits schon mehrfach erwähnt, die Sour-Cream ist einfach top. Sie ist angenehm mild und nicht zu säuerlich.

Angerichtet wird diese Vorspeise in einem kleinen Korb (ob dieser auch zum frittieren benutzt wird??). Die Maistortillaröllchen liegen auf einem Salatbett (allerdings ohne Dressing). Wer die Beilage (also den Salat) essen möchte, kleiner Tipp von mir, benutzt den Sour-Cream Dip dazu.

Auch hier muss ich leider der Vorspeise einen Stern abziehen aufgrund des Preis-Leistungs-Verhältnisses, da für zwei Stück der Preis dochhoch angesetzt ist.