Chili Con Carne – Manolito

Chili Con Carne – Manolito

Einige Bewertungen hat das Manolito ja bereits erhalten und es wird Zeit neben den Burgern auch einmal in die spanische Küche zu blicken und sich eines der wohl bekanntesten Gerichte zu bestellen – Chili con Carne.

Die Hauptbestandteile sind – wie bekannt – Hack, Kidneybohnen, Zwiebeln und meistens auch Mais. Aber das Geheimnis liegt nicht an den Zutaten sondern der Zubereitung und den Gewürzen. Ein jeder der den Kochlöffel schwingt, hat oder wird mindestens einmal in seinem Kochleben das Chili zubereiten. Warum diese Prosaeinleitung? Nun ganz einfach. Das Gericht gehört nicht zu den schwersten und daher kann man die Ansprüche hoch ansetzten.

In diesem Falle hat das Manolito es nicht geschafft meine Geschmacksnerven zu treffen. Ich war ein wenig enttäuscht. Warum?

Erstens: Für mich darf ein Chili nicht so zubereitet sein, das ich mit einem Löffel den ganzen Tellerinhalt anhebe (es hatte eine stark-haftende Konsistenz)

Zweitens: Es war scharf; ist ja auch gut für Chili; aber wenn man leider aus lauter Schärfe nicht den Rest schmeckt, wie Oregano, Knoblauch, Salz, Kreuzkümmel, Koriander usw. verliert es an Reiz.

Im Großen und Ganzen kann ich dem Essen somit keine zu gute Bewertung geben. Diesmal reicht es nicht ganz aus für vier Sterne

Turkey Cheese Burger – Manolito

Wie es bereits der Name verrät habe ich einen Burger bei einem Mexikaner probiert. Man glaubt es kaum, aber ich wurde positiv überrascht. Der Burger hat ein scharf angebratenes Putenbrustfilet als Hauptbestandteil und ja, es ist echt scharf angebraten worden. Außen hat es eine schöne gold-gelbe Farbe und innen ist es sehr zart. Der Cheddar Käse wurde absolut auf den Punkt erhitzt. Er ist nicht hart oder zu weich, er zerfließt nur ganz leicht auf dem Putenbrustfilet und hüllt ihn somit zart ein.

Natürlich ist dies ein Make-your-self-Burger. Ein Burger zum selber belegen, denn Tomatenscheiben, Zwiebelringe und die Salatblätter werden separat dargereicht. Somit hat ein jeder die Wahl ob er den Burger damit noch belegt oder es sein lässt.

Zusätzlich werden gold-gelbe, nicht trockene oder zu fettige, Pommes als Beilage serviert. Wer kein Fan von Krautsalat ist, kann diesen getrost ignorieren. Bereits auf dem Teller befindet sich eine kleine Glasschüssel mit etwas Ketchup. Gegen einen Aufpreis sind natürlich auch andere Dips erhältlich.

Der Preis und die Essenqualität sowie Menge lassen sich gut in Einklang bringen.

Fazit: Traut euch auch mal beim Manolito über den Tellerrand hinaus zuschauen und nicht typisch mexikanisch zu essen. Es lohnt sich!

Taquitos Primavera – Enchilada

Gefüllte Maistortillaröllchen mit gebratenen Shrimps, Hähnchen, Frühlingszwiebeln, Paprika, Käse und Koriander ist ein kleiner Geheimtipp. Diese Vorspeise punktet mit ihrer Vielseitigkeit. Allein schon die Kombination aus Fleisch, Fisch, Frühlingszwiebeln, Paprika und dem Käse sprechen die Geschmacksnerven in alle Richtungen an.

Worauf man sich vorbereiten sollte, ist dass die Röllchen am Rand doch trocken sind und dadurch leichter brechen können. Hat man sich aber in die Mitte vorgearbeitet sind diese weich und zart.

Wie bereits schon mehrfach erwähnt, die Sour-Cream ist einfach top. Sie ist angenehm mild und nicht zu säuerlich.

Angerichtet wird diese Vorspeise in einem kleinen Korb (ob dieser auch zum frittieren benutzt wird??). Die Maistortillaröllchen liegen auf einem Salatbett (allerdings ohne Dressing). Wer die Beilage (also den Salat) essen möchte, kleiner Tipp von mir, benutzt den Sour-Cream Dip dazu.

Auch hier muss ich leider der Vorspeise einen Stern abziehen aufgrund des Preis-Leistungs-Verhältnisses, da für zwei Stück der Preis dochhoch angesetzt ist.

Quesadas – Enchilada

Gegrillte Weizentortillas gefüllt mit Jalapeno-Cheese-Sauce mit geriebenem Käse, dazu Sour Cream, so die Anpreisung auf der Speisekarte (es handelt sich um eine Vorspeise). Sie sind gut und die Anzahl ist annehmbar (6 Stück an der Zahl)

Sie sind wirklich nur eine Vorspeise. Zu erwarten davon satt zu werden wäre dann doch etwas zu viel erwartet. Wer davon ausgeht das die Jalapeno-Cheese-Sauce mit Schärfe punktet liegt nicht ganz richtig. Würzig ja, aber nicht scharf. Dafür können Sie einfach eine Sour-Cream zubereiten. Super. Sie ist angenehm mild und nicht zu säuerlich.

Dargereicht wird diese Vorspeise in einem kleinen Snackkörbchen. Das macht das ganze ein wenig adretter als auf einem weißen Teller.

Was leider einen negativen Touch hat, ist dass das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht fair ist. 4,50 Euro finde ich dann für diese wenigen Quesadas doch übertrieben.

Burrito Pulled Pork – Enchilada

Burrito Pulled Pork mit Guacamoledip, Sour-Cream-Dip und Beilagensalat

Burrito: gefüllt mit Schweinefleisch und Gemüse. Der Burito ist weich und zart. Leider ist die Jalapeno-Chees-Sause nicht zu schmeckten. Er ist nicht scharf sondern sehr mild. Der Käse im Burrito fällt fast nicht auf und es könnte ein Hauch mehr sein. Das Fleisch ist zart und zerfällt auf der Zunge. Die Würzung ist nicht zu stark. Dadurch kann das Fleisch durch seinen Eigengeschmack punkten. Gemüse ist bissfest und auf den Punkt gegart. Bei Gemüse vs. Fleischanteil überwiegt der Gemüseanteil

Dips: Gucamole hat einen guten, fruchtigen und nicht übertriebenen Geschmack. Der Sour-Cream-Dip ist angenehm mild und nicht zu säuerlich.

Beilagensalat: der grüne Salat wird serviert in einem Weizenkörpchen.  Das bereits vorhanden Dressing wird nicht über den Salat verteilt, sondern befindet sich am Boden des Weizenkörpchens.